Android 4.4.2: Tschüssi Sicherheit

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Android 4.4.2: Tschüssi Sicherheit

Beitragvon Benutzer gelöscht » 13.12.2013 16:26

Familie Google aktualisiert sein Betriebssystem für Smartphones und Tabletts und entfernt darin die Möglichkeit Apps das Kopieren und Versenden von persönlichen Daten zu verhindern. Ihr ladet z.B. eine Taschenlampen-App und sie kann - ohne euch zu fragen - auf Daten wie Kontakte oder Standort zurückgreifen. Zuvor war es noch möglich jeder App Rechte zuzuweisen um bestimmte Zugriffe zu verhindern.

Das ist ein echtes Trauerspiel. Jetzt kann jeder App-Anbieter euch ein Update für seine zuvor noch ungefährliche App schicken und euer Gerät ausspionieren. Da man heute mehr an Daten als an den Apps verdient, ist die Volksseuche bereits perfekt.

Wenn das nicht eine tolle Nachricht zur Weihnachtszeit ist, wo mit Sicherheit eine Flut von Samsung Smartphones unter dem Baum landen? Besser noch: Freuen wir uns auf die lustigen Geschichten in den Nachrichten und Foren, wo von unschuldigen Kids, Muttis und Geschäftsleuten berichtet wird, denen durch das Sicherheitsloch Konten geräumt oder das Gerät für kriminelle Handlungen als Host benutzt wurde. Eins ist klar: Google würde das nicht machen, wenn sie größeren Gegenwind seitens der User oder Smartphone-Hersteller rechnen müssten. Die User sind heute viel zu träge und wenn man bei Facebook, WhatsApp oder allgemein im Web schon die Hosen runtergelassen hat, dann kann doch so oder so nix weiter schief gehen. RISCHTISCH :gut:
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Beitragvon [RDC] Voldo » 13.12.2013 23:28

Ganz kurze Frage: Jedes mal wenn es um dieses Thema geht, lese ich etwas von WhatsApp. Was genau macht denn WhatsApp? Ist eine ernst gemeinte Frage, denn ich dachte, dass die beiden WhatsApp Macher, nach etlichen Jahren bei Yahoo die Schnauze voll hatten vom Konzept der Kunde ist das Produkt und muss ausspioniert werden, um ihn mehr Scheiße verkaufen zu können.
Geht es um den Umgang der Daten?
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Beitragvon Benutzer gelöscht » 14.12.2013 11:45

Um WhatsApp überhaupt nutzen zu können (ausprobieren geht erst gar nicht), muss man der App erlauben ALLE Kontakte aus dem Adressbuch auf deren Server zu laden. Die Begründung: Man benötigt die Daten um festzustellen wer von deinen Kontakten noch bei WhatsApp ist, um diese Kontakte dann entsprechend im Adressbuch zu markieren.

Hier werden pauschal alle Daten pauschal hochgeladen und man hatte sich schon bei Erscheinen der App gefragt, warum man das nicht so macht wie z.B. Apple. Dort wird bei Eingabe der Zieladresse überprüft ob der Mensch ein iPhone-User ist oder nicht.

Das Unternehmen WhatsApp ist nicht für seine Kommunikation nach aussen bekannt und auch deren Service ist alles andere als zuverlässig. User-Anfragen werden in der Regel gar nicht beantwortet und beim Thema Datensicherheit gibt man sich auch gegenüber der Medien meist sehr einsilbig.

Man sollte sich aber einfach mal selbst fragen, wie ein Unternehmen die Entwicklung, Verbreitung, Pflege und vor allem den Betrieb einer App finanziert, die ohne Werbung auskommt, millionfach genutzt wird und wegen der Beliebtheit enorm Speicherplatz und Rechenleistung benötigt.

Ich persönlich nutze diese App nicht. Kollegen von mir nutzen sie ausschließlich, weil man damit angeblich ganz easy Text, Bilder und Videos kostenlos versenden kann. Für mich gibt es neben der Datensicherheit ein ganz anderes k.o.-Kriterium: Die Übertragungszeit und die Sicherheit das die Nachricht überhaupt ankommt. So kamen mehrere SMS an unsere Servicetechniker erst nach Stunden bei ihnen an - wenn sie überhaupt ankamen. Erhebliche Verzögerungen ist schon blöd genug. Richtig blöd wird es, wenn Nachrichten erst gar nicht ankommen.
Erst kürzlich brauchte ich für eine Messearbeit eine Freigabe bis 15.00 Uhr. Man wollte es sich einfach machen und man schickte mir eine SMS via WhatsApp um 14.30 Uhr - anstatt kurz anzurufen. Die Nachricht kam bei mir 16.50 Uhr an. Zum Glück gab es keine Korrekturen mehr. Andernfalls wäre ein Messetag verloren gewesen und zusätzliche Kosten für einen Techniker vor Ort entstanden.

Von der Sache her ist mir es völlig egal was Menschen mit IHREN Daten machen. Aber ich finde es unverschämt und verantwortungslos, wenn MEINE Daten ohne mein Einverständnis an Fremde weitergegeben werden.
Benutzer gelöscht
 

Beitragvon OppaErich » 16.01.2014 10:15

[RDC] Iceman hat geschrieben:Von der Sache her ist mir es völlig egal was Menschen mit IHREN Daten machen. Aber ich finde es unverschämt und verantwortungslos, wenn MEINE Daten ohne mein Einverständnis an Fremde weitergegeben werden.

Hehe,

Pflegepersonal scheint Krankengeschichten bei Facebook zu diskutieren. Hier kam gerade ein Rundschreiben dass das doch zu unterlassen ist... :bash:
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Beitragvon RuDark Consoleros » 16.01.2014 10:15

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