10.06.10 - PSPgo war für Sony ein Test für seine zukünftigen Handheld-Pläne und um mehr über das Kundenverhalten erfahren zu können. Das sagte Andrew House, der Präsident von Sony CEE.
Laut House wollte Sony mehr darüber erfahren, was seine Kunden wollen - und mit PSPgo hätte man hier eine ganze Menge erfahren. Zwar hätte man Signale seiner Kunden erhalten, dass sie genau so einen Handheld wie PSPgo mit Download-Spielen haben möchten, doch gleichzeitig hat Sony erkennen müssen, dass es auch Kunden gibt, die Disc-Versionen von Spielen bevorzugen.
Iceman says: Sony wollte der Erste sein, der seine Kunden an ein Online-Shop bindet und die Nummer ist voll in die Hose gegangen. Klar wollen einige Kunden Games als DL - so wie es das auch für die PS3 gibt. Aber deshalb will man doch nicht gleich seine bereits gekauften Games in die Mülltonne tun. Die gekauften Games als kostenlosen DL anzubieten konnte nicht mehr als ein schlechter Scherz gewesen sein. "Tausche Disc-Games gegen DRM-Müll" oder was?
Sony hat es aber auch verpennt der PSPgo die entsprechende Qualität mit auf den Weg zu geben. Die PSPgo fast sich billig an: Tasten klappern, sind glatt und so richtig bequem liegt das Teil auch nicht in der Hand. Außerdem sollten die Ingenieure mal darüber nachdenken was es noch für Alternativen zum hochglänzenden Kunststoff gibt.
Das man uns jetzt die Todgeburt als Test verkauft ist wieder typisch Aktienbude. Nur nicht zugeben Kagge gebaut zu haben. Verlogenes Pack.



