Das kennt man: Rückblickend fällt es immer leicht, das eigene Produkt zu kritisieren - ganz besonders dann, wenn der Nachfolger in den Startlöchern steht. Denn der wird natürlich viel besser.
Im Rahmen einer Präsentation auf der Develop-Konferenz plauderte Peter Molyneux auch über Fable II und verkündete: Das Spiel habe "große Designmängel" gehabt.
"Ganz ehrlich, da gab es wirklich einige wirkliche unschöne Dinge. Wir sind durch das Ende der Produktion gehetzt, weil es da diese furchtbare Phase war, wo wir von 'die Welt sieht toll aus mit diesen ganzen Features' auf eine weniger schöne Welt mit weniger Features umsteigen mussten, weil es so viele Bugs gab."
Es habe Funktionen gegeben, die die Leute nie oder höchstens einmal genutzt habe. Die Möglichkeit, jemanden zu heiraten, habe das Spiel nicht bereichert. Viele Leute hätten nur geheiratet, um Sex haben zu können und herauszufinden, ob es das 'hot coffee' - in Anspielung auf GTA: San Andreas - gebe.
Auch habe es nicht genug Drama in Fable II gegeben. Lionhead habe das nicht ernst genug genommen und das Geschehen im Spiel nicht wie eine "wirkliche Story" behandelt. Die Geschichte von Fable III soll deutlich vereinfacht werden mit großartigen Charakteren aufwarten, verspricht der Designer.
Grundsätzlich gehe es natürlich auch darum, mehr Einheiten zu verkaufen. Ersat vor Kurzem hatte Molyneux ein Verkaufsziel ausgerufen: Fable III soll die Fünf-Millionen-Marke knacken.
Quelle:4p
Iceman says: Eine Frechheit! Und gerade deshalb, weil nach Fable 1 und vor Teil 2 die gleiche Eigenkritik die Runde machte. Ist das jetzt irgendwie hip oder was? Und wenn man es mal ganz genau nimmt, dann hatte der Spinner bisher jeden seiner Titel mit Features angekündigt, die am Ende entweder zum Teil weggelassen wurden und einfach nicht funzten. Lügensau!





