Ubisoft hatt ja bereits vor zwei Jahren mit Endwar versucht neuen Wind in die RTS-Gemeinde zu blasen. Mit Endwar hatte das nicht geklappt. Jetzt versucht man es mit R.U.S.E..
R.U.S.E spielt sich wie auf einer strategischen Tischkarte mit Holzfiguren - wenn man möchte. Man kann aber auch ganz nah ans Geschehen zoomen und jede Einheit bei der Arbeit beobachten. Im Großen und Ganzen hat man es hier mit einen Abklatsch von C&C zutun. Allerdings befindet man sich im zweiten Weltkrieg und hat keine futuristischen Einheit zur Verfügung.
Es braucht schon etwas Übung um mit der sehr gewöhnungsbedürftigen Steuerung klar zu kommen. Gerade wenn es an mehreren Orten zur Sache geht und man schnell man dort nachsehen möchte, rast man schnell über das Ziel hinaus, zoomt zurück, positioniert den Cursor neu, zoomt und dreht sich wieder rein. Das braucht Übung.
Etwas nervig waren die ständigen Kommentare im Hintergrund. Wenn man mit 5 Kampftruppen an 5 verschiedene Punkten auf der Karte kämpft, dann wird man angegriffen und macht meist an allen Stellen Verluste. Ihr bekommt en Zustand eurer Truppen ständig angesagt und irgendwann geht einen das auf den Sack.
Ich fand die Demo ganz ok aber nicht den großen Kracher. Ich bin an dieser Stelle aber etwas beeinflusst, weil ich grundsätzlich das WW2-Setting nicht mag.



