Wer sich die US-Demo saugt, der wird sich zu Beginn sicher etwas wundern. Die Lautsprecheransagen sind in englisch, wie auch kleinere Dialoge. Irgendwann spricht eure Spielfigur dann plötzlich auch deutsch aber die Ansagen bleiben in englisch. Egal - ist eine Demo.
Die Steuerung kommt mir etwas zu schwammig vor. Allerdings haben die Macher drauf geachtet, dass man trotzdem die Hüpfeinlagen problemlos meistern kann. Aber was hat man von Hüfeinlagen, die nicht schief gehen können? Nix. Das hatte mich schon an Uncharted 2 gestört. Man klettert ohne jede Gefahr abstürzen zu können. Schlimmer noch - man kann nicht mal den falschen Weg nehmen. In meinen Augen ist das keine Herausforderung an ein Spieler, sondern schnödes Abarbeiten.
Ein paar unspektakuläre Hüpfpassagen und ich bin am Ende des Tunnels angekommen. Die anschließenden Klettereinlagen waren noch unspannender. Irgendwann darf man auch gegen Roboter kämpfen. Hier war taktisches Denken oder Handeln nicht nötig. Immer schön auf die Tasten schmettern und der Gegner liegt. Dann wieder etwas klettern, etwas hauen, etwas klettern, Filmchen, die ersten wichtigen Dialoge zur Story und Ende mit der Demo.
In den Filmszenen und auch im Spiel zeigt die Unreal-Engine gelegentlich etwas Tearing. Wie immer wirken die von der Unreal-Engine gerenderten Objekte und Umgebungen wie aus einem Material und gefallen mir nicht wirklich.
Leider zeigt die Enslaved-Demo nicht was das Game wirklich kann. Das Tutorial ist zu simpel und ohne jeden Anspruch. Mein Eindruck: Nix neues mit Unreal-Engine und gelegentlichen Tearing.



Das Game bzw. eher die Demo wirkt einfach zusammengeklaut aus dem Prinzen, Avatar und etwas God of War. Öde... gäääääähn
