Web Scouts Inc. veröffentlicht jetzt die gesammelten Erfahrungen mit der App-
Store-Piraterie anhand ihres iPhone-Spiels iCombat. Demnach machen App-Piraten 74
Prozent der Gesamtanwender im beobachteten Zeitraum aus. Web Scouts Inc. hat in
das iPhone-Spiel einen Code integriert, der die Größe der Anwendungs-.plist überprüft
und bei einer Abweichung vom Soll-Wert eine Meldung an den Hersteller sendet.
Dadurch lassen sich gecrackte Versionen aus anderen Quellen als dem AppStore
identifizieren: Während des Crackens einer Software verändert sich die Größe der
.plist-Datei. Auch andere Hersteller nutzen diese Methode, um so Daten über den
Missbrauch zu sammeln und um eine Anwendung sogar zu deaktivieren. Allerdings
sehen besonders große Softwareschmieden nicht jede illegale Kopie als Verlustgeschäft
an, nur kleinen Unternehmen wie Web Scouts schaden die App-Piraten nachhaltig.
Quelle: Macnews
Iceman says: Die Kommentare zu diesen Beitrag sind überwiegend identisch. Man
regt sich darüber auf, dass Raubkopierer selbst vor Software für 79 Cent nicht
halt machen. Sicher ist das Kagge, egal wie teuer die Software ist, aber die
meisten haben wohl die meiner Meinung nach viel wichtigere Message nicht
mitbekommen oder verstanden. Das die Software so mir nichts dir nichts mal
eben Online geht und den User verpetzt ist im Falle eines Missbrauchs sicher
noch vertretbar, aber wer garantiert mir dass man nicht grundsätzlich ausspioniert
wird? Davon mal abgesehen hat nicht jeder eine Flatrate und es werden hier und
da Kosten verursacht.
Ich habe (noch) keine Erfahrung mit Software aus dem App-Store aber ggf. kann
uns ja hier ein User mal mehr berichten. Die Frage ist, ob in den Nutzungsbedingungen
darauf hingewiesen wird, dass die Software sich ohne weitere Zustimmung beim
Hersteller meldet und Inhalte aus dem iPhone in alle Welt überträgt. Es lebe der
Bundestrojaner.



