also erstmal bezweifle ich, dass es immer mehr leute werden die sich weigern etwas zu machen
oder mutwillig die allgemeinheit ausnutzen. faule leute gab es immer und wird es auch immer geben (kenne aber ehrlich gesagt keine zahlen

). sehe aber auch kein problem darin.
und zweitens sehe ich es als etwas absolut positives an, dass fast alle menschen in deutschland
ein dach über den kopf, eine heizung und fließend wasser haben
es ist doch super, dass es heute bei uns in diesen falle besser geht als damals
und es ist doch auch schade, dass es in vielen ländern menschen schlechter geht...
wieso sollte ich jemanden etwas nicht gönnen was in unserer gesellschaft ein standart ist? nur weil er nicht wie ich 12 stunden am tag zum hungerlohn arbeitet und einen job verrichtet, der mehr oder weniger überflüssig ist?
ich glaube nicht, dass die leute das problem sind und ich glaube auch nicht das unser land (also deutschland

) zu schwach ist oder gar zu grunde geht.
wir halten halt noch an veralteten systemen fest und fahren uns in der politik ein wenig fest,
da man dort nicht mehr flexibel sein kann/will.
ich glaube, dass sich nur unser meinung bzw. unser bild von arbeitslosen geändert hat.
es gibt nicht genug arbeit für alle, die arbeitgeber können ihre angestellten versklaven und fast alle beugen sich, weil sie angst haben, dass wenn sie es nicht tun es ein anderer macht, denn es gibt ja so viele die den job gerne hätten.
das jobcenter schickt hartz IV empfänger als praktikanten zu firmen, die dort, für die firma kostenlos,
eine volle stelle, teilweise über mehrere monate, verrichten mit der aussicht übernommen zu werden,
um dann eben doch nicht übernommen zu werden, da schon der nächste "praktikant" wartet....
und wenn du diese stelle nicht annimmst wird dein hartz IV gekürzt
apropos damals ging es den leuten noch schlechter oder sprüchen wie "ich musste damals noch viel mehr/härter blabla..."
wieso ärgert es so viele menschen, dass heute andere menschen nicht den scheiß machen/durchleben müssen, den man selbst gehasst hat.
mir ist das damals beim bund besonders oft aufgefallen. ständig hörte ich jemanden sagen "also ich musste damals noch viel mehr machen und bei uns war es viel härter, die neuen sollen auch leiden."
wen bringt das was wenn andere leiden? ist das sone art genugtuung?
