[RDC] Dragoneye hat geschrieben:Noch dazu kann der Mensch am Telefon schlecht einschätzen, wie firm der Kunde am anderen Ende der Leitung wirklich ist.
Daher ist es ganz wichtig dem Hotliner mitzuteilen dass man technisches Verständnis hat und kein blutiger Anfänger ist.
Und ja, die meisten Fehler sind Anwenderfehler. Allerdings heißt das ja nicht, dass der Anbieter unfehlbar ist. Genau hier greift die Strategie der Hotline: Frei nach dem Motto "der Einäugige ist der König der Blinden" werden in vielen Service-Centern ein Mix aus technisch versierten Mitarbeitern und Hupen eingesetzt. Im Zweifelsfall kann der ahnungslose Spaten ja noch das Problem und den Namen notieren. Viele Standard-Macken sind so oder so in deren System gespeichert und werden nur abgerufen. Da die Trefferquote bei Standardfällen sehr hoch ist und eben viele User damit geholfen wird, fühlen sich auch viele Kunden gut aufgehoben.
Auf der anderen Seite muss man sich mal überlegen was es kostet gut ausgebildetes und regelmäßig geschultes Personal zu beschäftigen. Eine Abteilung für technischen Support besteht in der Regel aus ein Teamleiter mit Ahnung und sein mehr oder weniger fitten bis unfitten Kollegen.
Bei technischen Problemen wie sie Kenny schildert, sagt man gleich zu Beginn des Gesprächs, dass man mit der Problematik schon öfters angerufen hat, es sich um scheinbar keine Standard-Macke handelt und man jetzt den Teamleiter oder jemand sprechen möchte der was zu sagen hat. Das funktioniert tatsächlich - solltet ihr mal machen.